STYLING VORHER / NACHHER

Auszug aus dem Shopping-Arena Magazin.

Aktuell im Blog von ProntoPro

Ein Interview, in dem ich über Stil reden durfte. An dieser Stelle lieben Dank für die Veröffentlichung.

 

https://www.prontopro.ch/de/blog/die-definition-von-stil/

 

 

Die Definition von Stil

Veröffentlicht am 10 Oktober 2018 von Verena Arnold
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Viele Leute fragen sich, wie sie sich stilgerecht anziehen. Oftmals haben sie das Gefühl, ihre Auswahl limitieren zu müssen, da ihrem Farbtypen nur gewisse Töne, und ihrem Figurtypen nur gewissen Stoffe und Schnitte stehen. Dies kann für Frustration sorgen, insbesondere wenn gewisse Kleidungsstücke, die gefallen, den gesetzten Anforderungen nicht entsprechen.

In schwierigen Entscheidungen dieser Art können Kunden von Diana Panier unterstützt werden. Geboren im Kanton Graubünden, wo sie auch die ersten 20 Jahre ihres Lebens verbracht hat, ist sie später in die Ostschweiz gezogen, wo sie auch noch heute lebt. Ursprünglich hat die 38-jährige eine Ausbildung als Kauffrau in der Tourismusbranche gemacht, doch sie hatte das Bedürfnis, neben ihrem Hauptberuf noch etwas anderes zu machen. Da ihr das Thema Mode viel Freude bereitete, lag es für sie auf der Hand, Ausbildungen zur Stylistin für Damen und Herren und zum Make-up Artist zu absolvieren. Die Farb- und Stilberatungen führt Panier individuell bei ihren Kundinnen und Kunden zu Hause oder im Eigenheim durch. Garderoben-Checks finden in der Regel bei den Kundinnen und Kunden zu Hause statt. Die Shopping Touren werden zu 98% in der Shopping Arena in St. Gallen veranstaltet, wo Panier auch offiziell als Personal-Shopping Begleitung auf dessen Website aufgeführt ist.

Panier hat noch eine Menge anderer Qualifikationen: eine Ausbildung zur Lehrmeisterin für Kauffrau / Kaufmann und Verkaufsfachfrau mit eidg. Fachausweis, Diplom-Marketing- und Verkaufsmanagerin NDS HF, Italienischsprachkenntnisse bis B2, und Hochzeitsplaner. Aktuell macht Panier eine Ausbildung zum Raumplaner.

Unsere Interviewpartnerin und Stilberaterin Diana Panier

Diana, Was ist „Stil“ überhaupt – und was zeichnet guten Stil aus?

Für mich ist Stil sehr individuell. Es gibt nach mir nicht gut oder schlecht. Stil soll nicht verkleiden, sondern den jeweiligen Typen betonen und jeder Person ein sicheres und gutes Gefühl geben. Jeder hat seinen eigenen individuellen Stil.

 

Wie arbeitet eine Stilberaterin? Und wie arbeitest du?

Als Stilberaterin kann man nach Schulbuch oder individuell vorgehen. Ich persönlich ziehe das individuelle auf jede Person zugeschnittene vor. Es ist für mich eher unpassend jemandem einen Stil „aufzuzwingen“, wenn sich diese Person damit absolut nicht identifizieren kann, nur weil es die Körperproportionen so vorgeben würden. Anhand einer persönlichen Stilanalyse zeige ich, welches Potenzial in jedem steckt. Welcher Stoff, welches Muster und welcher Schnitt geeignet ist.

 

Was unterscheidet Stil von gutem Geschmack? Kann man Stil lernen? Siehst du einen Zusammenhang zwischen Stil und Geldbeutel?

Die Verbindung zwischen gutem Geschmack und Stil ist so individuell wie jeder Mensch. Stil kann man nach mir begrenzt lernen, indem man als Basis auf gewisse Grundregeln achtet und diese zum persönlichen Stil weiterentwickelt. Stil muss nicht teuer sein. Es kommt ganz auf die verschiedenen Kombinationen an. Man kann bereits für wenig Geld, die coolsten Outfits kreieren.

 

Was hältst du von Empfehlungen wie zum Beispiel, keine ärmellosen Kleider und keine Mini-Röcke zu tragen?

Ich halte grundsätzlich nichts von solchen Empfehlungen, außer bei Mini-Röcken. Da finde ich gibt es Grenzen. Ich fühle mich mit 38 zwar noch sehr jung, trotzdem ist für mich die Zeit mit Mini-Röcken definitiv vorbei. Wichtig ist, sich der Situation entsprechend zu kleiden.

Alles andere: wenn jemand ein gutes Gefühl dabei hat und es ihm Spaß macht, dann soll er es unbedingt tragen. Mode soll Spaß machen.

Diana hilft jedem, den eigenen Stil zu finden

Dem eigenen Gefühl folgen

Stil muss nicht immer nach Lehrbuch befolgt werden: wichtig ist, dass man sich in seiner Haut und den gewählten Klamotten wohl fühlt – selbst, wenn man sich nicht von Anforderungen an Farb- und Figurentypen verbiegen lässt. Ein paar Faustregeln zu beachten reicht, um eine solide Grundlage zu haben, auf der man selbst bestimmend aufbauen kann, und all das muss noch nicht einmal die Welt kosten.